Episode 21 – Beijing, die Dritte

Wo sind all die Bilder hin?

Bei der Durchsicht aller Ordner, in denen Fotos sein könnten, ist mir aufgefallen, dass von Beijing extrem viele Bilder fehlen bzw. ich anscheinend keine gemacht habe. Ein paar waren wohl auch auf meinem alten Zenfone, dass unvermittelt den Geist aufgegeben hat. Schade.
Ich vermisse vor allem Bilder von historischen Ortskernen in Beijing, lauter kleine, belebte Gassen, Märkte, Geschäfte. Besonders bei Dunkelheit sah das sehr schön aus. Ich werde mich noch mal auf die Suche begeben, solange halte ich mich an einer anderen Sehenswürdigkeit auf:

Der Yonghe-Tempel (Lamatempel)

Der Yonghe-Tempel in Peking, ist die ehemalige Residenz des Prinzen Yinzhen, welche 1744 unter Kaiser Qianlong zu Ehren seines Vaters in einen lamaistischen Tempel umgebaut wurde, ist dieser umgangssprachlich daher auch als der Lamatempel bekannt.

Wer mehr Staubtrockenes darüber wissen möchte, findet auf Wikipedia auch den ganzen Artikel.
Ich beschränke mich, wie immer, auf meine eigenen Eindrücke. Und was soll ich sagen? Bäm. Ich glaube, dieser Ort ist der schönste Tempel/Palast den ich auf meiner ganzen Reise besucht habe. Nicht nur die Ausgestaltung, die Verzierungen und der Aufbau der ganzen Anlage sind schön anzusehen, das i-Tüpfelchen waren die Mönche im singenden Gebet, die dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre haben zukommen lassen. Dieser Ort war lebendig, nicht so tot wie die verbotene Stadt.

Man möge mir an dieser Stelle nachsehen, dass ich von den betenden Mönchen im Tempel kein Bild gemacht habe -das empfand ich irgendwie als unangemessen und respektlos. Die Bilder schaffen es sowieso kaum, die richtige Stimmung einzufangen. In jedem Falle war es, trotz der vielen Leute, eine Oase der Ruhe inmitten dieser hektischen Stadt.

Der angebrochene Tag bot, nach diesem relativ kurzen Zwischenstopp von nur ca. anderthalb Stunden, also noch genügend Zeit für andere Orte. Wir besichtigten noch einen anderen Tempel, den ich aufgrund seiner Unaufgeregtheit und Beliebigkeit gar nicht mehr namentlich nennen kann, und planten für den Abend eben einen Abstecher in die oben erwähnten Viertel. Wenn ich doch nur die entsprechenden Bilder noch finden könnte…

Ansonsten war es das schon (beinahe) mit Beijing. Das große Highlight, mein großes Highlight, und einer der tollsten Reisetage aller Zeiten hebe ich mich für den Abschluss der Beijing-Tage auf: Die große Mauer. Also dann: Bis zum nächsten Mal!

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