Botolan die Zweite (Candelaria – Manila folgt…)

Hallo Freunde!

Weihnachten gut überstanden? Ich jedenfalls schon. Allerdings bin ich ein bisschen in Eile, Freizeitstress nennt man das wohl. Wir kamen gestern spät am Abend erst nach Hause, mussten heute noch ein paar Sachen erledigen, gleich geht es auf eine Hochzeitsfeier und morgen früh gegen 6 Uhr sitze ich schon wieder im Flieger nach Tagbilaran auf Bohol, für den zweiten Teil unseres Urlaubs. Aber ich fange am Besten mal von vorne an…

Nachdem ich die Nacht irgendwie überlebt habe (ich bin gegen 6 Uhr für ne Stunde oder so mal weggenickt), sind wir aufgestanden und runter zum Frühstück. Es gab Pancakes und noch ein Gespräch mit dem Besitzer, Martin. Er hat noch ein bisschen von seiner Arbeit dort erzählt, von den Leuten die er dort kennt und das es nicht so einfach ist, sich etwas aufzubauen. Sowas ähnliches hat Kevin uns ja auch schon erzählt. Aber schlecht lebt da ja keiner, hat es zumindest den Anschein. Wir haben uns bei Martin nochmal bedankt (auch für den Discount auf unseren Preis, den wir bekommen haben) und sind dann die rund 5km bis zum Busterminal gelaufen. Ich wollte gerne laufen, trotz des schweren und großen Rucksackes. Mir war einfach danach.
In Botolan Downtown waren wir noch kurz auf dem Markt, bevor wir mit dem Kleinbus ein paar Kilometer Richtung Süden sind, zu unserer nächsten Unterkunft.
Im „Rama Beach Resort“ angekommen, wurden wir gleich nett begrüßt und in unser Zimmer geführt. Das Zimmer war nicht sonderlich spektakulär, aber sauber und ordentlich. Sauber und ordentlich war auch die ganze Anlage. Leider war nicht wirklich viel los: Außer uns waren nur drei andere Zimmer belegt.
Der Besitzer war ein Deutscher, verheiratet mit einer Pinay. Henry, hieß der gute Mann. Er kümmerte sich (wohl nicht zuletzt wegen des geringen Gästeaufkommens) rührend um uns und erfüllte uns jeden Sonderwunsch (beim Essen) und erkundigte sich annähernd permanent danach, ob bei uns alles in Ordnung sei. Zwischendurch war immer mal Zeit für Smalltalk, wieso er auf den Phillies ist, was er hier macht, wie er zu einem Resort kommt und so weiter und so fort. Henry war echt ein netter Kerl. Das Wetter war an diesem Tag leider ziemlich schlecht. Es regnete leicht und der Himmel war wolkenverhangen. Auf den Pool, auf den wir uns so gefreut hatten, mussten wir leider verzichten. Unser Abendprogramm bestand demnach aus DVDs, die uns das Hotelpersonal dankbarerweise zur Verfügung gestellt hat. War auch mal eine willkommene Abwechslung.
Beim Frühstück (mal wieder Pancakes, yummie!) hat Henry uns dann gesagt, dass wir weniger zahlen müssen als vorher gebucht, da er uns den Preis für die Nebensaison gibt. Da hatten wir natürlich nichts dagegen. Seine Beweggründe sind klar, er möchte, dass wir wiederkommen. Werden wir sicherlich auch mal. Wenn es sich ergeben sollte, fahren wir für ein verlängertes Wochenende sicherlich noch mal hin. Der Preis war im Endeffekt schmal (2200 Peso für DZ mit Abendessen und Frühstück, also rund 40 EUR) und es ist von Manila aus in wenigen Busstunden erreichbar.
Von Henry aus führte die Reise wieder 40-50 km gen Norden, nach Candelaria, wo wir uns über die Weihnachtsfeiertage ein großes Beach Resort (was ja eigentlich nicht unser Ding ist) ausgesucht haben.

Da die Zeit drängt, berichte ich davon aber andermal. Vielleicht komme ich morgen im Flugzeug zum Schreiben =)

Bis dahin!

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